Willkommen zum Armeria maritima (Grasnelken) Beispielportal

Dieses taxonomische Datenportal dient der Demonstration und Erprobung von IT-Entwicklungen im Rahmen des RoteListen 2020 Projektes.
Die Grasnelken eignen sich hierfür gut, da an ihnen beispielhaft für viele weitere Fälle gezeigt werden kann, welche Auswirkungen unterschiedliche Auffassungen von der Umgrenzung von (Unter-)Arten haben und was unternommen werden muss, um dennoch konsistente Ergebnisse beim Umgang mit historischen und aktuellen Daten zu gewährleisten.

1996 wurde eine Rote Liste der gefährdeten Pflanzen erstellt, die in erster Linie von Dieter Korneck zusammen gestellt wurde. Sie ist eine Kompilation verschiedener taxonomischer Konzeptquellen, ohne das letztere zweifelsfrei dokumentiert wären. Das heißt, die Umgrenzung der Taxa und damit die Konzeptbeziehungen gegenüber z.B. der Standardliste von Wisskirchen und Haupler 1998 oder moderneren Auffassungen müssen erst erstellt werden.

Grasnelke

In unserem Arbeitsbeispiel Grasnelke sind für die taxonomische Klassifikation "Rote Liste 1996" (Korneck 1996) unterhalb der Art Armeria maritima diverse Unterarten aufgeführt (in anderen Werken sind diese lokalen Sippen sogar auf Artniveau geführt), denen jeweils unterschiedliche Gefährdungsgrade zugewiesen wurden. In der Standardliste von Wisskirchen & Haeupler 1998 und auch in der den kommenden Roten Listen zu Grunde liegenden Deutschlandflora-Liste werden diese Unterarten zum großen Teil nicht mehr anerkannt, d.h. die ehemals so benannten Bestände werden in einer weit gefassten Unterart Armeria maritima subsp. elongata zusammen gefasst.

Technisch Interessierte finden die dem Portal zurgrundeliegende CDM-Datenbank und die Webservices, die nötig sind um auf die Daten zuzugreifen unter

http://dev.e-taxonomy.eu/cdmserver/rl_armeria_demo bzw.

http://dev.e-taxonomy.eu/cdmserver/rl_armeria_demo/checklist.