Chenopodium olidum

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Chenopodium olidum

Description

Die Blätter rauten-eyförmig, ganzrandig, grau-mehlig; die Blü-thensch weife blattlos; die Samen glänzend, sehr fein punktirt, wagerecht. Beschreib. Bei den Floristen. Tr. u. a. N. Stinkende Hure. Buhlkraut. Schaamkraut. Der Stengel vom Grunde an sehr ästig, nach allen. Seiten hin-gebreitet, ½-1', graumehlig wie die ganze Pflanze. Die Blätter ge-stielt, rautenförmig, stumpflich, oder auch spitz, ganzrandig, grau- grün, in der Jugend auf beiden Seiten, später nur auf der untern reichlich mit Mehl bestreut, die untern eyförmig, mit wenig bemerkli-chen Seiten winkeln, gegenständig, die obern nicht selten mit einer in einen kurzen Zahn vorspringenden Seitenecke, abwechselnd gestellt. Die Blüthenknäuel in kurzen, gestielten, nackten, doldentraubigen Blüthenschweifen aus den Achseln der obern Blätter, am Ende des Stengels und der Aeste kurze, zusammengesetzte Aehren bildend. Die Samen linsenförmig, mit einem Stümpfen Rande, schwarz, glänzend, sehr fein ausgestochen punktirt. Die Pflanze hat einen höchst wider-lichen Geruch, nach fauligter Häringslake. - An bebauten Stellen in Kuchengarten, auf den Mist- und Schutthaufen in Stadten durch ganz Deutschland hin und wieder. Juli. August.

Other

Syn. Chenopodium olidum Curt. Smith. Hofm. Chenopodium foetidum Lamk. (foetidum ist die älteste Art-Bezeichnung!) Chenopodium vulvaria Linn.

Citation

Abbild. Curt.Lond.3 . t. 20 .
Getrockn. Samml. Schles. Cent.1 .
E.B.1034 .
Wett. Gent.5 .
Flor. Dan. t. 1152 .
Blackw. t. 100 .

Not marked-up

783. Stinkender Gansefufs.